Genau wie die Damen musste die Tigers Reserve auswärts ran. Die Reise ging in den nebligen Süden von Hamburg. Bei den Hittfeld Sharks wurde zur besten Sportschauzeit der Ball hoch geworfen. Die ersten Minuten mussten ohne Trainer bewältigt werden, der sich noch auf seinem Weg aus Langenhorn war. Beim Stand von 7 zu 9 aus Sicht der Tigers war der Coach dann endlich an der Bank der Tigers angekommen. Was er aber sehen musste gefiel sicher nicht. Es wurden leichte Punkte verschenkt und zu noch leichteren eingeladen. So lag man zum Ende des ersten Viertels mit 15:18 im Hintertreffen. Aber dann: Es kam ein fulminantes zweites Viertel, aber leider nur im Angriff. Denn 33 Vorne zu machen ist sehr schön und bringt sicher viel Spaß, doch Hinten sich 22 Punkte einschenken zu lassen, dass sollte man lieber lassen. Wären die Tigers in der Verteidigung nicht all zu nachlässig gewesen, hätte das Spiel schon zur Halbzeit entschieden sein können. So war es ziemlich klar, dass die Sharks noch mal versuchen würden den Halbzeitstand, von 48:40 für die Tigers, zu drehen.
Nach der Pause zeigen die Sharks ihre Zähne und konnten sich bis auf 3 Punkte wieder heranbeißen. Doch die intensive Spielweise der Hitfelder zeigte nicht den gewünschten Erfolg. Die Tigers sind schließlich auch an schnelles und intensives Spiel gewöhnt und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Und machten mit einem 14 zu 2 Run deutlich, dass sie nicht baden gehen wollten. So ging es mit dem vorentscheidenden 73:58 in das letzte Viertel. Bis zur siebten Minute des letzten Abschnittes konnte der Vorsprung auf 23 Punkte ausgebaut werden. Dann waren die Sharks wieder am Drücker, aber sie konnten den Tigers nicht mehr gefährlich werden. So zogen die Tigers einen 97:77 Sieg im Nebel an Land.
Es spielten: Frank, Marcel, Tom, David, Felix, Laimonas, Marc, Ünsal, Bruhni, Martin, Dominik, Kießling



